Bibbertemperaturen und Wok-Rodelspass

-17 Grad in Berlin

Na was war das für ein Weekend bei -17 Grad Celcius. Nicht schlecht, oder? Da schaut man auf das Thermometer und man denkt man hat nicht alle Latten am Zaun, aber man schaut genauer hin und ja, es ist tatsächlich so kalt. Bibberkalt. Aber auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass wenn man ein wenig rumspaziert, dass dann die Kälte gar nicht mal so schlimm ist. Sogar recht angenehm, weil es irgendwie erfrischend ist.

Die Luft ist so klar und man hat ein gutes Gefühl dabei. Außerdem kann man mal wieder Schlitten- oder Schlittschuhfahren, das macht doch einmal sehr viel Spaß. Kälterekord in Berlin, wer hätte das gedacht. Also wenn man sich einigermaßen eingepackt hat, dann war es doch nicht so kalt. Und je mehr ich darüber spreche umso mehr finde ich Gefallen an diesen kalten Temperaturen. Und eins muss man schon sagen, wenn es schneit, ist es doch immerhin besser als Regen, oder etwa nicht? Denn Regen nervt und ist sehr unangenehm. Außer es ist natürlich tropischer Regen und man is in der Nähe eines Pools oder so, wo es einem eh nichts ausmacht :-) .

Wok-Rodel-Fun

Meine beste Freundin sie lief auch mit und wir hatten einen tollen Spaziergang. An der Rodelbahn vorbei sind wir auf einen Berg, wo man auch ein wenig rodeln konnte. Aber extremer haha, und wir beiden Freaks hatten unseren Wok dabei, weil wir testen wollten, ob das, was bei Stefan Raab klappt auch bei uns klappen wird. Wir waren uns sicher, dass es NICHT klappen wird, ist ja klar. ABER und ihr könnt es euch jetzt auch denken, es hatte teilweise funktioniert. Man hatte anfangs einige Bruchlandungen am Start gehabt, aber wir konnten einige Meter damit nach unten fahren. Leider nur als Einzelperson, meine Freundin und ich, wären gerne gemeinsam runtergerodelt.



Berliner Nettigkeits Kampagne Be Berlin

Nicht nur, dass ich Be Berlin als Slogan total langweilig finde, nein, die Sprüche sind genauso dämlich. Also da hat es sich eine Agentur wohl sehr einfach gemacht mit der Arbeit. Ab-Ödung bis zum geht nicht mehr. Null Kreativität. Und dabei dient die Kampagne ja auch unter anderem die Berliner ein wenig netter zu machen. Haha, genau wer es glaubt, der wird seelig. Und das hier in Berlin.

Nun gut, ich meine das auch alles gar nicht so böse. Aber man könnte mit dem Geld so viel mehr anrichten, als so ein blödes:

Sei Freiheit – Sei Poet – Sei Berlin (???), hallo?

Was für ein dummer Slogan. Und besser kann es ja wohl jeder machen. Also lasst uns mal eine eigene Kampagne aufbauen und kreieren. Da muss doch mehr bei rauskommen. Und ob wirklich ein Berliner mit dieser Kampagne sensibilisiert wird, das ist ja wohl klar. Niemand. Die Kampagne welche in den Berliner U-Bahnen und der BZ läuft, das sind die *** Berliner Helden ***. Das ist eine gute Sache wie ich finde. Mal mit Sinn und Verstand und auch das Logo gefällt mir irgendwie. Wieso nicht gleich sowas cooles?

Ich weiß nicht, wart ihr schon einmal in einem typischen Berliner Touristenladen? Da gibt es zum einen diese Ampelkitsch-Sachen da, aber nun gut, hat was… Und dann diese superhässlichen Berlin Tshirts, da sind so 6 Würfel und in jedem dieser ist ein Buchstabe. Super einfallsreich, ich muss schon sagen. Null Kreativität (ja ich wiederhole mich) und einfach nur hässlich. Sowas würde ich maximal zum Schlafen-Gehen tragen, und auch nur, wenn es mir Jemand geschenkt hat. Aber auch wenn es mir Jemand schenken würde, ich denke, ich sähe es als Beleidigung an, haha. Na ja nicht wirklich, aber die Person hat dann nen sehr komischen Geschmack. Null Komma Null Null und Periode hoch unendlich.



Freak Show in Friedrichshain-Kreuzberg

Freak Shows sind schon lustige Angelegenheiten, aber erst recht, wenn diese im Bezirk des Punks stattfinden:

in Friedrichshain-Kreuzberg , wobei der letztere Bezirk der eigentlich gemeinte ist.

Da laufe ich auf der Straße, da am Görli rum, hier und da, durch den Park und immer weiter, was ich da für Leute gesehen habe, das ist auch sowas von typisch Berlin.

Ein Mann mit riesenlangen Rastazöpfen, der nächste barfuß mit einem Mülleimer über dem Kopf, haha, drumherum eingewickelt in Aluschutzfolie und da steht drauf: “Ich empfange Signale von da oben”, seine Antenne war auf dem Eimer angeklebt. Herrlich. Er schien sogar ziemlich klar zu sein, zu meiner Verwunderung und da dachte ich das wäre es, wirklich nach 2 Minuten, eine Dame oder Herr… Glaube sogar ein Herr, mit so einer Schallplatte auf dem Kopf geklebt und stolz diese zu tragen.

Später im Park viele Linke oder Punks, die auf einem Wagenburg wohnen, der absolute Hammer, die haben Musik gemacht und sich des Lebens gefreut, Biere gezischt. Weiter hinten sehr viele Schwarze, bunt gemischt mit schönen jamaicafarbenen farben, tobten sich da aus und chillten zu Reggae-Musik.

Es war ein ereignisreicher Tag und was man so alles sieht in Berlin, das kann sehr amüsant sein.

Der Deutsche Reichstag, in Berlin

Der Deutsche Reichstag, in Berlin



Berlin wie es leibt und lebt

Als Berliner ist man offen. Punkt.

Da fahre ich gestern mit der U-Bahn durch die Gegend, bin so Ecke Mitte und ich steige aus. Als Berliner müsste ich mich zwar in dieser Ecke sehr gut auskennen, aber war dem nicht so. Also fragte ich Jemanden nach dem Weg, wo mir die Person wegwinkte, wo ich mir dann dachte: achso, alles klar, du sprichst bestimmt kein deutsch und bist Tourist.

Na ja dann meinte ich, weil ich ja so ein netter und offener Berliner bin: “Where are you from?” – dachte aus Asien irgendwoher, aber nein ein US-Amerikaner asiatischem Ursprungs. Wir unterhielten uns, und da ich eh nicht wusste wohin, zeigte ich der Person einfach die Orte die ich kannte im Kiez.

Dem Gast haben die Ecken sehr imponiert, vor allem weil diese so natürlich und alternative ausgesehen haben, die Ecke um Mitte herum, Alte Schönhauser Allee / Straße (weiß nicht wie die Gegend heißt), Hackesche Höfe und so. Als ich nun den Weg gefunden hatte, haben wir uns verabschiedet und dies war wieder einmal nur einer von vielen Tagen in Berlin. Den Leuten einfach helfen, freundlich sein. Den Ruf hat Berlin sicherlich nicht :-) , aber man muss ja nicht gleich alles pauschalisieren.

Berlin es lebt und ist so kunterbunt, durch uns Menschen, uns Berliner.



Berlinstar rockt nun mit und für Berlin im Web

HEY!!!!

Mein erster Blog – zumindest der erste für und von Berlin Stadt.

Berlin ist eine großartige Stadt. Auch wenn man länger im Ausland gewesen ist, so schätzt man diese Stadt. Klar sind wir vielleicht nicht die sauberste Stadt in Deutschland, dafür haben wir von allem, wirklich allem etwas. Die schönsten, paradiesischen Gegenden, die an Kleinstädte im Süden Deutschlands erinnern, nordische Bauten, alte, neue und so weiter… Es gibt hier einfach alles.

Genauso von der kulturellen Vielfalt, sehr viel zu bieten. Sudanesisch oder Eritreisch essen gehen?Kein Problem, denn das alles gibt es hier zu finden.

Die Clubs von Berlin sind einzigartig, das Berghain wurde sogar für dieses Jahr zum besten Club der Welt (!) gekürt und das ist schon einmal ein Riesenrespekt. Viele Touristen die ich treffe kommen auch oft wegen der Clubs hierher.

Hotels gibt es auch wie Sand am Meer. Ein Hotel Berlin Zentrum gibt es natürlich auch – das tolle an der Geschichte ist aber natürlich auch, dass es so viele Zentren von Berlin gibt.

City West, City West, neue City Mitte, darüberhinaus Bezirke mit ihren eigenen Stadtkernen. Berlin ist einfach eine unglaubliche Stadt und verfügt über sehr viel Potential! Sowas findet man nun nicht oft in der Welt. Und als Mensch, der viele Städte dieser Welt bereits gesehen hat, nur Hut ab vor dieser Stadt.

In Hinsicht der Historie oder anderen sozialen Aspekten, diese Stadt lebt unter anderem von sozialen Brennpunkten und verdaut diese aber auch sehr oft in positive Geschehen. Berlin und Berliner Schnauze, das gehört dazu. Für Nicht-Berliner sehr ruppig und als unfreundlich abgestempelt, entfaltet sich der wahre Berliner als ehrliche und treue Person, die halt ihre Meinung sagt.

Daher freue ich mich immer wieder auf die Ankunft in Berlin und wenn ich in einen Bus steige und vom Busfahrer geschrien wird: “Einmal nach vorne rutschen hier, det kannsja nicht sein, wa!”

Das ist Berlin.